Was der E-Euro leisten soll – und was seine Schwächen sind

Posted On 12. Januar 2021|

Seit Herbst 2020 hat die EZB die Europäer zu ihrer Meinung zu einem E-Euro befragt, nun endet die Frist. Für automatisierte Zahlungen zwischen Maschinen („Industrie 4.0“) ist eine digitale Währung eine Grundvoraussetzung, weshalb Unternehmen auf eine rasche Einführung hoffen. Auch der Digitalverband Bitkom spricht sich dafür aus, bei der Einführung schnell vorzugehen, um den Vorsprung anderer Staaten aufholen zu können. Besonders China ist vorn – und hat 8 Jahre bis zur Einführung des E-Renminbi gebraucht. Demnach wird der zu entwickelnde E-Euro kaum vor 2030 erscheinen. Zudem sehen Experten das Risiko eines Bank-Runs dann, falls alle Europäer*innen ein Konto auch bei der EZB haben und im Krisenfall ihr Geld von ihrer Geschäftsbank zur vermeintlich sichereren EZB verschieben. Auch die Frage nach dem „gläsernen Menschen“ bleibt angesichts der guten Überwachbarkeit von E-Euro-Transaktionen. Dagegen sollen „Anonymitäts-Gutscheine“ helfen – bis zu einer gewissen Obergrenze sollen dann Konsumenten Waren und Dienstleistungen „anonym“ erwerben können…

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(aus: businessinsider.de)

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