Pandemie: Detekteien fahnden vermehrt nach Arbeitszeit-Betrug

Posted On 1. Juni 2020|

Die allermeisten Beschäftigten arbeiten gewissenhaft im corona-bedingten Home-Office – oft sogar mehr als die vereinbarte Arbeitszeit. In einigen Fällen erheben Arbeitgeber jedoch den Verdacht (oder erhalten Hinweise), dass Beschäftigte im Heim-Büro oder in Kurzarbeit daheim nicht das Vereinbarte leisten, sondern Privates tun oder gar woanders schwarz arbeiten. Derzeit beauftragen einige Unternehmen verstärkt Privat-Ermittler, solchen Verdachtsmomenten nachzugehen. Ein begründeter Anfangsverdacht bewahrheitet sich derzeit in angeblich bis zu 80 % der Fälle, verkünden die Ermittler selbst. Sie werten die Nachforschung als notwendige Grundlage einer Sanktion, um die Leistung der „ehrlichen“ Kollegen und den Betrieb als Ganzes aufrechtzuerhalten. Manche Arbeitnehmer registrieren die Kontrolle jedoch als „Stasi-Methode“, mit der einzelne Arbeitgeber durchaus versuchen, Mitarbeiter unter Druck zu setzen oder aus der Firma zu drängen. Doch Arbeits- oder Sozialgerichte verlangen stichhaltige Nachweise, dass Arbeitszeit- oder Entgelt-Betrug vorliegt, oder dass gegen Quarantäne-Vorschriften verstoßen wurde…

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(aus: XING-Klartext) 

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