Kommentar: Zwei Kranke ergeben noch keine gesunde Großbank

Posted On 14. März 2019|

Finanzminister Scholz träumt von einer mächtigen Großbank hierzulande. Aber der bloße Zusammenschluss von Commerzbank und Deutscher Bank reicht dafür bei Weitem nicht. Als Gedanken-Experiment: Drei im Grunde unvertretbare Einschnitte würden wohl Begleiter sein (müssen), damit die Fusion – rein betriebswirtschaftlich – gelänge: Erstens ein massiver Stellenabbau mit der absehbaren Folge, dass die Beschäftigten in den Filialen oder im Back Office wohl kaum die gleichen Perspektiven wie die Manager weiter oben bekommen, zweitens große staatliche Finanzhilfen sowie drittens das Erzwingen von höheren Margen durch mehr Wettbewerb im deutschen Bankenmarkt, wozu Geno-Banken und Sparkassen allerdings viele ihrer Privilegien aufgeben müssten. In der Gesamt-Bewertung ist vom Zusammengehen von Blau und Gelb dringend abzuraten…

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(aus: Die Welt)

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